Die Unterwasserwelt der Cham-Inseln
Der Meerespark rund um die Cham-Inseln umfasst etwa 135 bis 165 Hektar Korallenriffe mit mehr als 300 Korallenarten und rund 200 registrierten Fischarten im gesamten Archipel. Für ein Ziel, bei dem fast alle Tauchgänge als Tagesausflug stattfinden, ist das ein erstaunlich starkes Ökosystem. Die Riffe sind wirklich gesund, gut geschützt und sichtbar lebendig – etwas, das du in Vietnam nicht überall findest.


Die große Vielfalt an Korallen gehört zu den echten Highlights. Hier wachsen sowohl Hart- als auch Weichkorallen, und die Riffe zeigen eine abwechslungsreiche Struktur mit Gehirnkorallen, Hirschgeweihkorallen, Tischkorallen und feinen Weichkorallen an verschiedenen Tauchplätzen. Unter Wasser findest du außerdem Felsformationen, kleine Höhlen und Durchgänge, durch die du hindurchtauchen kannst.
Fische und Meeresleben
Das Meeresleben besteht vor allem aus kleineren Rifffischen und weniger aus großen Freiwasserarten. Das solltest du vorab wissen. Regelmäßig sieht man hier Feuerfische, Muränen, Papageifische, Kaiserfische, Falterfische, Clownfische, Kofferfische und Wimpelfische. Zackenbarsche und Barrakudas tauchen gelegentlich auf, meist an den tieferen Spots. Auch Oktopusse werden relativ häufig gesichtet – besonders wenn dein Guide weiß, wo er suchen muss.

Für Liebhaber von Makrofotografie sind die Cham-Inseln überraschend gut geeignet. Nacktschnecken gibt es in großer Zahl und in vielen Farben und Arten. Auch Geisterpfeifenfische, Seepferdchen und Harlekingarnelen werden saisonal gesichtet. Dadurch eignen sich die Inseln besonders gut, wenn du gerne ruhig tauchst und aufmerksam die Umgebung beobachtest.


Meeresschildkröten werden manchmal gesehen, aber nicht zuverlässig genug, um fest damit zu rechnen. Wenn Schildkröten ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, ist Con Dao die bessere Wahl.
Tipp: über Wasser
Auch über Wasser lohnen sich die Inseln. Hon Lao, die Hauptinsel, hat ein ruhiges Dorf, einige schöne Strände und eine entspannte Atmosphäre, die sich komplett vom geschäftigen Tourismus in Hoi An unterscheidet. Schau dir unseren Cham-Inseln-Reiseführer an, wenn du mehr über einen Besuch der Inseln selbst erfahren möchtest.
Beste Jahreszeit zum Tauchen in Hoi An
Die Tauchsaison bei den Cham-Inseln dauert von März bis September. In dieser Zeit ist das Meer meist ruhig, das Wetter stabil und die Sicht unter Wasser liegt durchschnittlich zwischen 10 und 15 Metern. In der Hochsaison – besonders von Juni bis August – kann die Sicht auf 20 bis 25 Meter ansteigen. Die Wassertemperatur liegt dann normalerweise zwischen 27 und 29 °C. Ein kurzer Neoprenanzug reicht für die meisten Taucher völlig aus.
Von Oktober bis Februar schließen fast alle Tauch- und Schnorchelanbieter. Der Nordostmonsun sorgt dann für raues Meer, viel Regen und schlechte Sicht unter Wasser. Das Wasser wird nach lokalen Maßstäben kalt und die Überfahrt zu den Inseln ist oft nicht mehr sicher. In dieser Zeit finden Touren nicht „vielleicht“ statt – häufig fahren die Boote überhaupt nicht und viele Tauchschulen schließen vorübergehend komplett.
Auch während der offiziellen Saison können Touren kurzfristig abgesagt werden. Die vietnamesische Küstenwache hat ziemlich strenge Sicherheitsvorschriften. Manchmal sieht das Wetter vom Strand aus völlig in Ordnung aus, trotzdem bekommen die Anbieter keine Erlaubnis auszulaufen oder bestimmte Inseln anzufahren. Das kann frustrierend sein, liegt aber komplett außerhalb der Kontrolle der Tauchschulen. Wenn du nur wenig Zeit in Hoi An hast, solltest du lieber einen Reservetag einplanen statt alles auf einen einzigen Termin zu legen.
Tauchplätze bei den Cham-Inseln
Alle Tauchtrips zu den Cham-Inseln starten per Boot vom Hafen Cua Dai aus. Die meisten Tauchschulen besuchen zwei Spots pro Tag – abhängig vom Wetter und vom Erfahrungsniveau der Gruppe. Das sind die wichtigsten Plätze, die regelmäßig angefahren werden.
Hon Dai Nord und Hon Dai West
Hon Dai gehört zu den beliebtesten Tauchplätzen und eignet sich für verschiedene Erfahrungsstufen. Hier findest du bunte Korallengärten in flacheren Bereichen, die weiter unten in felsigere Formationen übergehen. Auch Nachttauchgänge werden hier manchmal organisiert, was den Spot zusätzlich interessant macht. Du kannst hier Feuerfische, Nacktschnecken und viele verschiedene Rifffische sehen. Die tieferen Bereiche liegen bei etwa 18 bis 20 Metern.
Hon Mo
Hon Mo ist ein Drift- und Rifftauchplatz für Taucher, die sich bei leichter Strömung wohlfühlen. Die Korallen wachsen hier entlang felsiger Klippen und sorgen für eine beeindruckende Unterwasserlandschaft. Oft sieht man hier etwas größere Fische als an den flacheren Spots, und zwischen den Felsen versteckt sich viel kleines Meeresleben. Die maximale Tiefe liegt bei etwa 18 bis 22 Metern.
Hon Tai Nord und Hon Tai Süd
Hon Tai ist wahrscheinlich der abwechslungsreichste Tauchplatz der Cham-Inseln. Die Nordseite besteht aus klassischen Riff- und Driftdives, die für die meisten zertifizierten Taucher geeignet sind. Die Südseite bietet zusätzlich Höhlen und Durchschwimmstellen, wodurch sie für erfahrenere Taucher interessanter wird, die etwas anderes als einen normalen Rifftauchgang suchen. Zusammen bieten beide Seiten von Hon Tai die größte Vielfalt an Unterwasserlandschaften im Archipel.
Ranh Man – die versunkene Insel
Ranh Man ist eine versunkene Insel mit einer Fläche von etwa zwei Quadratkilometern. Manche Anbieter bieten diesen Spot exklusiv für fortgeschrittene zertifizierte Taucher an. Er liegt tiefer als die Standardspots und wird deutlich seltener besucht, was man sofort an der Qualität des Riffs merkt. Wenn du ein Advanced Open Water-Zertifikat hast und das beste Tauchen erleben möchtest, das die Cham-Inseln zu bieten haben, solltest du beim Buchen gezielt nach diesem Spot fragen.
Tauchmöglichkeiten in Hoi An
Fast alle Tauchtrips bei den Cham-Inseln folgen demselben Ablauf: Bootsfahrt ab Cua Dai, zwei Tauch- oder Schnorchelstopps, Mittagessen auf der Insel, etwas Strandzeit und anschließend zurück aufs Festland. Was du genau machst, hängt von deiner Erfahrung und Zertifizierung ab.
Schnuppertauchen
Schnuppertauchen – auch Discover Scuba Diving genannt – ist ohne Zertifikat oder Vorerfahrung möglich. Nach einer Einführung auf dem Boot über die Grundausrüstung, Druckausgleich und Handzeichen gehst du zusammen mit einem Tauchlehrer ins Wasser. Du bleibst die ganze Zeit begleitet. Die Tiefe bleibt normalerweise unter 12 Metern. Kinder dürfen ab 10 Jahren teilnehmen. Ein Schnuppertauchgang zählt nicht als offizieller Kurs, ist aber eine gute Möglichkeit, das Riff zu erleben, wenn du noch keinen kompletten Tauchschein machen möchtest.
Fun Diving
Für zertifizierte Taucher – Open Water und höher – ist Fun Diving die Standardoption. Du tauchst in einer kleinen Gruppe mit Guide und erkundest die Riffe deutlich freier als beim Schnuppertauchen. Zwei Tauchgänge pro Tag sind normal. Mit einer Advanced Open Water-Zertifizierung kannst du auch tiefere Spots wie Ranh Man besuchen.


PADI-Kurse
Alle drei großen Tauchschulen bieten PADI-Kurse an – vom Open Water bis zum Divemaster- und Instruktorlevel. Der Open Water-Kurs dauert meist drei bis vier Tage und erlaubt dir danach selbstständiges Tauchen bis 18 Meter Tiefe. Advanced Open Water dauert normalerweise zwei Tage und besteht aus fünf Tauchgängen, wodurch sich dein Tiefenlimit auf 30 Meter erhöht. Hoi An ist ein guter Ort, um einen Tauchschein zu machen – die Preise sind fair und die Bedingungen während der Saison eignen sich gut zum Lernen. Wenn du einen kompletten Kurs machen möchtest, solltest du mindestens drei bis vier Tage einplanen.

Schnorcheln
Schnorchler fahren meistens auf denselben Booten wie die Taucher mit, sodass beide Gruppen gemeinsam reisen können. Die Cham-Inseln eignen sich sehr gut zum Schnorcheln, da viele Riffe direkt unter der Wasseroberfläche liegen. Erfahrung brauchst du keine und die komplette Ausrüstung wird gestellt. Schnorcheln ist hier eine vollwertige Aktivität und nicht nur eine Alternative für Menschen, die nicht tauchen möchten.
Sea Walking
Beim Sea Walking trägst du einen speziellen Helm, der ständig Luft zuführt, sodass du in etwa 4 bis 6 Metern Tiefe über den Meeresboden laufen kannst, ohne schwimmen oder tauchen zu können. Einige Anbieter bieten das an. Es ist sehr zugänglich – wenn du laufen und normal atmen kannst, kannst du es machen. Natürlich ist das Erlebnis eingeschränkter als echtes Tauchen, aber du befindest dich trotzdem direkt zwischen Korallen und Fischen.
Empfohlene Tauchschulen in Hoi An
Drei Anbieter dominieren das Tauchen in Hoi An. Alle organisieren während der Saison tägliche Touren zu den Cham-Inseln inklusive Hoteltransfer, Ausrüstung und Mittagessen auf der Insel. Die Unterschiede liegen hauptsächlich bei Booten, Gruppengröße, Preisen und Spezialisierung.
Tiger Fish Divers
Tiger Fish ist der am besten bewertete Tauchanbieter in Hoi An und hat sich diesen Ruf über Jahre aufgebaut. Ihr Boot ist ein moderner Katamaran – deutlich neuer und komfortabler als bei vielen Konkurrenten – mit guten Umkleidemöglichkeiten, Toilette, Sonnendeck und einfachem Zugang zum Wasser über breite Treppen. Die Gruppen bleiben klein, meist etwa ein Guide pro vier Taucher, was unter Wasser wirklich einen Unterschied macht. Die Kommunikation läuft schnell und unkompliziert über WhatsApp. Bezahlen kannst du am Ende des Tages mit Karte, ohne vorher etwas anzuzahlen.

Wichtig zu wissen: Sicht und Zugang zu bestimmten Spots hängen komplett vom Wetter und den Entscheidungen der Küstenwache ab. Bei unsicheren Bedingungen können Touren geändert oder abgesagt werden. Das gilt für alle Anbieter in Hoi An.
Adresse: 135 Tran Quang Khai
Cham Island Diving Center
Das ist der älteste und größte Anbieter bei den Cham-Inseln. Sie arbeiten mit einem klassischen Holzboot und einem internationalen Team aus PADI-Instruktoren, die Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Deutsch und Vietnamesisch sprechen. Alles ist gut organisiert und auch für Familien geeignet, Kinder ab 10 Jahren sind willkommen.

Die Gruppen sind oft größer als bei Tiger Fish und in der Hochsaison – besonders im Juli und August – können sowohl das Boot als auch der Lunchplatz recht voll werden. Wenn du einen mehrtägigen PADI-Kurs statt eines einfachen Tagestrips machen möchtest, ist das große Instructor-Team allerdings ein echter Vorteil.
Adresse: 41 Tran Hung Dao
Blue Coral Diving (Hoi An Diving Centre)
Blue Coral ist das einzige 5-Sterne-PADI-IDC-Zentrum in Hoi An. Das bedeutet, dass dort auch Tauchlehrer ausgebildet werden dürfen – die höchste PADI-Auszeichnung, die eine Tauchschule bekommen kann. Das Zentrum wird von Steve Reid geleitet, einem australischen Taucher mit mehr als 25 Jahren Erfahrung, der immer noch regelmäßig selbst mit Gästen taucht. Die Qualität der Ausrüstung ist hoch und kleine Gruppen sowie persönliche Betreuung werden ernst genommen. Außerdem haben sie exklusiven Zugang zu Ranh Man für fortgeschrittene Taucher.

Das hat allerdings seinen Preis. Blue Coral ist meist 30 bis 40 Prozent teurer als die anderen beiden Anbieter bei vergleichbaren Tagestrips. Für einfaches Schnorcheln oder Schnuppertauchen ist dieser Unterschied nicht unbedingt nötig. Für erfahrene Taucher, fortgeschrittene Kurse oder alle, die gezielt nach Ranh Man möchten, kann sich der Aufpreis aber lohnen.
Adresse: 33 Tran Hung Dao
Praktische Tipps zum Tauchen in Hoi An
Was du mitnehmen solltest
Eigentlich brauchst du nicht viel. Die Tauchschulen stellen fast die gesamte Ausrüstung und der Tagesablauf ist ziemlich unkompliziert: Boot, Tauchen, Strand und zurück. Bring Badebekleidung, ein Handtuch, Sonnencreme und deine Zertifizierungskarte mit, falls du zertifiziert bist. Wenn du eine GoPro oder Unterwasserkamera hast, solltest du sie unbedingt mitnehmen – es gibt genug zu fotografieren. Wertsachen lässt du besser in deiner Unterkunft.
Fliegen nach dem Tauchen
Fliege nicht innerhalb von 12 Stunden nach einem Tauchtag und nicht innerhalb von 18 Stunden nach mehreren Tauchgängen am selben Tag. Das ist keine unverbindliche Empfehlung. Zu schnelles Fliegen nach dem Tauchen erhöht das Risiko einer Dekompressionskrankheit, was ein ernstes medizinisches Problem sein kann. Wenn du am nächsten Morgen von Da Nang aus weiterfliegst, solltest du das bei der Flugbuchung berücksichtigen.
Gesundheitliche Voraussetzungen
Tauchen ist nicht für jeden geeignet. Herz- und Lungenprobleme, Ohrprobleme, Epilepsie und Schwangerschaft sind typische Gründe, warum vom Tauchen abgeraten wird. Vor jedem Tauchgang musst du einen medizinischen Fragebogen ausfüllen. Wenn du unsicher bist, solltest du vorher mit einem Arzt sprechen.
Tauchversicherung
Eine normale Reiseversicherung deckt Tauchunfälle oft nicht automatisch ab. Prüfe deshalb genau, ob Gerätetauchen in deiner Versicherung eingeschlossen ist oder schließe gegebenenfalls eine separate Versicherung ab, zum Beispiel über DAN (Divers Alert Network). Die nächste Dekompressionskammer befindet sich in Da Nang. Gut zu wissen, dass es sie gibt – hoffentlich brauchst du sie nie.
Der Küstenwache-Faktor
Touren zu den Cham-Inseln dürfen nur mit Erlaubnis der Küstenwache starten. Selbst bei eigentlich gutem Wetter kann diese Genehmigung kurzfristig zurückgezogen werden. Bei Wind, hohen Wellen oder anderen Sicherheitsmaßnahmen können Boote zurückgeschickt werden oder bestimmte Inseln nicht erreichen. Das wird streng kontrolliert und liegt komplett außerhalb der Kontrolle der Tauchschulen. Wenn du nur einen einzigen möglichen Tauchtag in Hoi An hast, solltest du einkalkulieren, dass die Tour eventuell nicht stattfinden kann.
Früh in der Hochsaison buchen
Von Juni bis August ist viel los. Die Boote sind schnell ausgebucht und besonders die besseren Anbieter – wie Tiger Fish – sind manchmal mehrere Tage im Voraus voll. Nimm deshalb vorher über WhatsApp Kontakt auf, statt erst morgens spontan vorbeizugehen.
Lohnt sich Tauchen in Hoi An?
Die ehrliche Antwort lautet: Das hängt davon ab, womit du es vergleichst.
Wenn du bereits viel in Indonesien, auf den Philippinen oder auf den Malediven getaucht bist, werden die Cham-Inseln wahrscheinlich weniger spektakulär wirken. Die Sicht ist gut, aber nicht außergewöhnlich, die Spots sind relativ flach und du wirst hier nicht die riesigen Fischschwärme oder großen pelagischen Arten sehen, die man an den besten Tauchzielen Südostasiens findet. Das sollte man realistisch betrachten.
Für fast alle anderen lohnt sich Tauchen in Hoi An definitiv. Die Riffe sind gesund, es gibt viel Korallenvielfalt und das Makroleben – besonders Nacktschnecken, Geisterpfeifenfische und Harlekingarnelen – ist wirklich gut. Die Tauchschulen arbeiten professionell, die Boote sind ordentlich organisiert und der ganze Tag fühlt sich entspannt an – auch abseits des eigentlichen Tauchens. Mittagessen auf der Insel, etwas Strandzeit und die Bootsfahrt machen daraus einen kompletten Tagesausflug statt nur zwei Tauchgänge.
Für Anfänger ist Hoi An sogar eine sehr gute Wahl. Die Bedingungen sind relativ einfach, Schnuppertauchgänge werden gut begleitet und unter Wasser gibt es genug zu sehen, damit auch der erste Tauchgang etwas Besonderes wird. Auch einen Open Water-Kurs zu machen ist hier praktisch – die Preise sind fair und die Bedingungen während der Saison eignen sich gut zum Lernen.
Dazu kommt noch ein weiterer Vorteil: der Kontext. Viele Reisende verbringen sowieso mehrere Tage in Hoi An wegen der Altstadt, des Essens und der Schneider. Ein zusätzlicher Tauchtag bedeutet also keine extra Reisezeit. Du bist ohnehin schon dort und die Cham-Inseln liegen nur 20 km vor der Küste. Diese Kombination aus einem starken kulturellen Reiseziel und einem guten Tauchspot direkt daneben findet man nicht überall.
Tauchen in Hoi An im Vergleich zu anderen Tauchzielen in Vietnam
Wenn du deine Reise speziell ums Tauchen planst oder herausfinden möchtest, wo sich deine Tauchzeit in Vietnam am meisten lohnt, hilft dieser Vergleich.
Tauchen in Nha Trang – Das bekannteste Tauchziel Vietnams mit mehr Tauchplätzen, mehr Anbietern und längerer Geschichte. Sicht und Meeresleben sind ähnlich wie bei den Cham-Inseln, allerdings haben die Riffe rund um Nha Trang stärker unter Tourismus und Fischerei gelitten. Der große Vorteil von Nha Trang ist die größere Auswahl an Spots und mehr Flexibilität während der Saison. Die bessere Wahl, wenn Tauchen dein Hauptgrund ist, Zentralvietnam zu besuchen.
Tauchen in Phu Quoc – Besonders geeignet für Anfänger und Freizeittaucher. Der Golf von Thailand ist ruhig, die Sicht oft gut und das An-Thoi-Archipel bietet schöne Rifftauchgänge mit viel kleinem Meeresleben. Die Saison läuft von November bis April und damit genau entgegengesetzt zu Hoi An. Dadurch ergänzt sich beides gut, wenn du Vietnam zu verschiedenen Jahreszeiten bereist. Für erfahrene Taucher, die anspruchsvollere Tauchgänge suchen, weniger interessant.
Tauchen in Con Dao – Das beste Tauchen in Vietnam für erfahrene Taucher, aber auch deutlich abgelegener. Die Inselgruppe hat weniger Infrastruktur und höhere Preise, dafür bekommst du unberührte Riffe, große Freiwasserarten, hervorragende Sicht und zuverlässige Schildkröten-Sichtungen. Wenn die Qualität des Tauchens für dich höchste Priorität hat und Budget weniger wichtig ist, lohnt sich Con Dao definitiv. Für eine normale Vietnam-Rundreise ist es allerdings weniger praktisch.
Schau dir für einen kompletten Überblick über das Tauchen in Vietnam – inklusive Saisons, Vergleich der Tauchziele und Tipps zur Planung einer Tauchreise – unseren ausführlichen Guide zum Tauchen in Vietnam an.